THEATERBREMEN

Alexander Giesche

Regie

Alexander Giesche wurde 1982 in München geboren. Praktische Theatererfahrungen sammelte er bei der freien Theatergruppe „400asa“ in Hamburg und Zürich. Er war Mitarbeiter von Christiane Pohle bei den Salzburger Festspielen (u. a. Fünf Goldringe) und Stefan Pucher am Schauspielhaus Zürich und den Münchner Kammerspielelen („Homo Faber“, „Mathäuspassion“, „Der Sturm“). Im Jahr 2005 war er an den Münchner Kammerspielen als Videokünstler für die Produktion „Draussen tobt die Dunkelziffer“ (Regie: Felicitas Brucker) beteiligt. Von Oktober 2006 bis 2011 studierte
Alexander Giesche am Institut für angewandte Theaterwissenschaft in Giessen unter anderem bei Heiner Goebbels, Lee Breuer, Plischke und Deufert, Chris Kondeck und Mathilde Monnier und realisierte dort zahlreiche Projekte.
Mit seiner Videoinstallation „so happy!“ wurde er zum Festival Junger Talente 2008 eingeladen. Seine Performance für eine tanzende Leinwand „mayfly/enjoy the silence“ (2006) präsentierte er beim Herbstfest der Hessischen Theaterakademie in Frankfurt. 2007 eröffnete er die „Theatermaschine Gießen“ mit seiner Performance über „O.T. – Ohne Titel“ basierend auf Steven Spielbergs „E.T.“. Zusammen mit Caroline Fries arbeitete er an verschiedenen Projekten in London. Im Herbst 2009
studierte er Virtual Theatre Design an der HKU in Utrecht. „Record of Time“ (2011), eine gemeinsame Performance mit Lea Letzel, war bereits u. a. an den Münchner Kammerspielen, beim ZeitraumExit Mannheim, dem Junge Hunde Festival Aarhus, dem Festival d‘Automne Paris und beim Körber Studio Junge Regie in Hamburg zu sehen, wo diese den Preis der Kritik erhielt. Giesche und Letzel führte zuvor bereits die Arbeit an „Drei“ mit Mirko Hecktor, Daniel Kluge und Florian Krauss zusammen, die im Maximiliansforum in der Langen Nacht der Münchner Museen gezeigt wurde.
Seit 2012 ist Alexander Giesche am DasArts Programm in Amsterdam eingeschrieben. Ab der Spielzeit 2012/13 wird er als Artist in Residence im Schauspiel am Theater Bremen engagiert sein und als erste Inszenierung „Der perfekte Mensch“ präsentieren.

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