Die Macbeth Tragödie
William Shakespeare
Deutsch von Frank-Patrick Steckel
Deutsch von Frank-Patrick Steckel
Es sind der Wille zur Macht und die unbezähmbare Neugier auf die Erkenntnis über Machtstrukturen, die Macbeth bewegen in den Mittelpunkt der Macht, die immer auf Gewalt gegründet ist, einzudringen. Sein Verlangen steht ganz im Gegensatz zu Lady Macbeth, die sich von der Machterlangung als „vernünftige Frau nicht zu Unrecht Genüsse verspricht“. William Shakespeare untersucht anhand des Aufstiegs, der Herrschaft und des Falls Macbeths einen modernen Daseinskonflikt, schreibt Macbeth „in Duzenden von Versen gleichsam das Protokoll eines Selbstversuchs“ in den Innenraum der Macht auf den Leib. Shakespeare verfasst eine Tragödie, einen Spieltext über den Menschen, seinen Willen zur Macht und das darin implizierte Böse.
Die Schlacht ist nicht zuletzt durch den Einsatz Macbeths gewonnen für König Duncan. Hoch- und Landesverrat sind niedergeschlagen, die norwegischen Eindringlinge vertrieben und Schottland könnte einem neuen Frieden entgegensehen. Vom Schlachtfeld heimkehrend begegnen den siegreichen Feldherren Macbeth und Banquo drei Schicksalsschwestern, die ihnen prophezeien: Macbeth werde König und Banquo zeuge Könige ohne selbst einer zu sein. Die Drei rufen in Macbeth und seiner Lady altes Begehren wach.
Der Reiz der Macht treibt beide erneut in einen unaufhaltsamen, erbarmungslosen Strudel. Zwangsläufig kommt es zum Mord an König Duncan, zum Mord an Banquo. Und auf Mord folgt Mord. Prophezeiungen erfüllen sich. Die königliche Machtentfaltung ist begleitet von Grauen und Schrecken und mündet letztendlich in Zerrüttung und Tod. Denn was sich nicht einstellen will, dass ist weder der Machtgenuss der Lady noch Macbeths Vorstellungen von Machtstrukturen, was bleibt ist Sinnverlust und blankes Nichts.
Regisseur Frank-Patrick Steckel arbeitet nun zum zweiten Mal am Theater Bremen. Er feierte mit seiner letzten Inszenierung in der Spielzeit 2007/2008 „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ von Bertolt Brecht ein fulminantes Comeback. Denn vor fast 30 Jahren war er, von 1978 bis 1981, Oberspielleiter des Schauspiels am Theater Bremen.
Frank-Patrick Steckel gilt als einer der erfahrensten, erfolgreichsten und politisch engagiertesten Schauspiel-Regisseure der deutschen Theaterlandschaft - er war ab 1986 für neun erfolgreiche Spielzeiten Intendant am Schauspielhaus Bochum und inszenierte als freier Regisseur an den bedeutendsten Bühnen des deutschsprachigen Raums. Mehrere seiner Produktionen wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen.
Neben seiner Regietätigkeit ist Steckel als Übersetzer und Bearbeiter klassischer Theatertexte tätig. Für seine Shakespeare-Inszenierung am Theater Bremen hat er eine Neuübersetzung der „Macbeth Tragödie“ anfertigt - wir dürfen also im doppelten Sinne gespannt sein.
Die Schlacht ist nicht zuletzt durch den Einsatz Macbeths gewonnen für König Duncan. Hoch- und Landesverrat sind niedergeschlagen, die norwegischen Eindringlinge vertrieben und Schottland könnte einem neuen Frieden entgegensehen. Vom Schlachtfeld heimkehrend begegnen den siegreichen Feldherren Macbeth und Banquo drei Schicksalsschwestern, die ihnen prophezeien: Macbeth werde König und Banquo zeuge Könige ohne selbst einer zu sein. Die Drei rufen in Macbeth und seiner Lady altes Begehren wach.
Der Reiz der Macht treibt beide erneut in einen unaufhaltsamen, erbarmungslosen Strudel. Zwangsläufig kommt es zum Mord an König Duncan, zum Mord an Banquo. Und auf Mord folgt Mord. Prophezeiungen erfüllen sich. Die königliche Machtentfaltung ist begleitet von Grauen und Schrecken und mündet letztendlich in Zerrüttung und Tod. Denn was sich nicht einstellen will, dass ist weder der Machtgenuss der Lady noch Macbeths Vorstellungen von Machtstrukturen, was bleibt ist Sinnverlust und blankes Nichts.
Regisseur Frank-Patrick Steckel arbeitet nun zum zweiten Mal am Theater Bremen. Er feierte mit seiner letzten Inszenierung in der Spielzeit 2007/2008 „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ von Bertolt Brecht ein fulminantes Comeback. Denn vor fast 30 Jahren war er, von 1978 bis 1981, Oberspielleiter des Schauspiels am Theater Bremen.
Frank-Patrick Steckel gilt als einer der erfahrensten, erfolgreichsten und politisch engagiertesten Schauspiel-Regisseure der deutschen Theaterlandschaft - er war ab 1986 für neun erfolgreiche Spielzeiten Intendant am Schauspielhaus Bochum und inszenierte als freier Regisseur an den bedeutendsten Bühnen des deutschsprachigen Raums. Mehrere seiner Produktionen wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen.
Neben seiner Regietätigkeit ist Steckel als Übersetzer und Bearbeiter klassischer Theatertexte tätig. Für seine Shakespeare-Inszenierung am Theater Bremen hat er eine Neuübersetzung der „Macbeth Tragödie“ anfertigt - wir dürfen also im doppelten Sinne gespannt sein.


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