LA DOLCE VITA!
nach Federico Fellini
Termine
Die Adaption des italienischen Kinoklassikers „LA DOLCE VITA!“ für das Neue Schauspielhaus, genau 50 Jahre nach seiner Filmpremiere, bringt die Geschichte des kleinbürgerlichen Mannes aus der Provinz, Marcello Rubini, der in Rom als Journalist für Gazetten sein Glück versucht, auf die Bühne. Fellinis Meisterwerk verfolgt den Sensationsreporter selbst auf seiner Jagd nach immer neuen Geschichten einer Schickeria aus echter Prominenz und Möchtegern-Stars und schrieb so skandalöse Film-Geschichte.
Vernachlässigt Marcello den eigentlichen Traum, ein Buch zu schreiben, um am exzentrischen Leben einer nur am Konsum orientierten „besseren Gesellschaft“ teilzuhaben, ist diese nur damit beschäftigt, sich vom einem kurzen hedonistischen Impuls zum anderen treiben zu lassen: Kurzlebige Affären, mondäne Partys, affektiertes Gerede, Arroganz und Attraktivität. Der Medienrummel um sich selbst hält sie am Leben und davon ab, darüber nachzudenken.
Dieser personifizierte Hype, der Mephistopheles des künstlich, modisch zeitgemäßen Establishments begeistert Marcello. Erst als er seinem alten Freund Steiner wieder begegnet, erkennt er das Blendwerk, spürt den Widerspruch, erkennt, dass man in dieser Welt des Scheins nicht leben kann. Aber welche erstrebenswerte Alternative bietet die Realität?
In der Spielzeit 2009/2010 ist Italien eines der beiden Länder mit denen sich das Theater Bremen schwerpunktmäßig auseinandersetzt.
Regisseurin Mirja Biel absolvierte eine Ausbildung zur Theatermalerin, bevor sie an der Theaterakademie Hamburg Regie studierte. Sie inszenierte in Hamburg u. a. am Thalia Theater und auf Kampnagel. Am Theater Bremen inszenierte sie in der Spielzeit 2007/2008 „Bremer Freiheit. Die Verschwörung der Frauen“ und in der Spielzeit 2008/2009 „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ von Rainer Werner Fassbinder.
Vernachlässigt Marcello den eigentlichen Traum, ein Buch zu schreiben, um am exzentrischen Leben einer nur am Konsum orientierten „besseren Gesellschaft“ teilzuhaben, ist diese nur damit beschäftigt, sich vom einem kurzen hedonistischen Impuls zum anderen treiben zu lassen: Kurzlebige Affären, mondäne Partys, affektiertes Gerede, Arroganz und Attraktivität. Der Medienrummel um sich selbst hält sie am Leben und davon ab, darüber nachzudenken.
Dieser personifizierte Hype, der Mephistopheles des künstlich, modisch zeitgemäßen Establishments begeistert Marcello. Erst als er seinem alten Freund Steiner wieder begegnet, erkennt er das Blendwerk, spürt den Widerspruch, erkennt, dass man in dieser Welt des Scheins nicht leben kann. Aber welche erstrebenswerte Alternative bietet die Realität?
In der Spielzeit 2009/2010 ist Italien eines der beiden Länder mit denen sich das Theater Bremen schwerpunktmäßig auseinandersetzt.
Regisseurin Mirja Biel absolvierte eine Ausbildung zur Theatermalerin, bevor sie an der Theaterakademie Hamburg Regie studierte. Sie inszenierte in Hamburg u. a. am Thalia Theater und auf Kampnagel. Am Theater Bremen inszenierte sie in der Spielzeit 2007/2008 „Bremer Freiheit. Die Verschwörung der Frauen“ und in der Spielzeit 2008/2009 „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ von Rainer Werner Fassbinder.


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