[e]
Theater Bremen
Norma

Vincenzo Bellini
Melodramma (Tragedia lirica) in 2 Akten
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
 
Sonntag, 04. April 2010, 15.30 Uhr
Theater am Goetheplatz
 http://tickets.theaterbremen.de/applet/applet.jsp?dsh=true&dshurl=http://www.theater-bremen.de/info/impressum.php&agburl=http://www.theater-bremen.de/info/agb.php&vn=11488
 
27. Mai 2011

 
Die „Norma“ war eine der Glanzpartien von Maria Callas. Normas berühmtes Gebet „Casta Diva“ gehört zum Ergreifendsten, was die Epoche des Belcanto überhaupt hervorgebracht hat. Selbst Richard Wagner bekannte, Bellinis Melodien seien „schöner als Träume“. „Norma“ ist im präfranzösischen Gallien angesiedelt. Die Handlung, die zur Zeit der römischen Besetzung Galliens im Jahre 50 vor Christus spielt, enthält alles, was eine gute Oper ausmacht: Große Emotionen und Leidenschaften, die sich an den sozialen Grenzen und Gesetzen brechen und entzünden. Die Druidenpriesterin Norma liebt den römischen Besatzungsoffizier Pollione und gebiert ihm heimlich zwei Kinder. Der hat sich in die Novizin Adalgisia verliebt und verrät Norma. Sie wählt den Tod auf dem Scheiterhaufen, doch Pollione bereut und geht mit ihr gemeinsam in die Flammen. Bellini schrieb dafür eine Musik, die seinem Credo voll entspricht: Oper solle „durch ihren Gesang weinen, schaudern, sterben machen.“ Für diese Inszenierung kehrt Regisseur Philipp Himmelmann, der u. a. die spektakuläre „Tosca“ bei den Bregenzer Festspielen 2007 inszenierte, nach Bremen zurück.
 
 
 nach oben
Impressum / Nutzungsbedingungen
info@theaterbremen.de
(c) Theater Bremen