
Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder
Termine
Sie ist der unangefochtene Publikumsliebling: Mozarts „Zauberflöte“. Einfache Menschen, Geistlichkeit und die Welt der Finsternis ließ der Meister in einer wundersamen Geschichte zusammentreffen und komponierte eine Musik, die – von schlichten Melodien bis zu feierlichen Klängen – jeder Person einen eigenen Ton verleiht. Tamino und ein seltsamer Vogelhändler sollen die Tochter der Königin der Nacht befreien. Eine Zauberflöte und ein Glockenspiel helfen ihnen dabei, den wahren Bösen zu entlarven und die Prüfungen ihrer Menschlichkeit zu bestehen. „Wo so viel Liebe ist, kann sich das Böse nicht entfalten.“
Regisseur Chris Alexander stammt aus den USA, hat aber zu Bremen eine besondere Beziehung: 1984 gründete er die bremer shakespeare company, der er bis 1991 angehörte. Seitdem arbeitet er als freier Regisseur vor allem im Musiktheater und inszeniert vorwiegend an den großen Häusern der Vereinigten Staaten.
Es singt der Chor des Theater Bremen.
Es spielemn die Bremer Philharmoniker.
Mit Kindern des Tölzer Knabenchor
Musikalische Leitung Daniel Mayr
Inszenierung Chris Alexander
Bühnenbild Marina Hellmann
Kostüme Marie-Theres Cramer
Chor Daniel Mayr
Tamino Benjamin Bruns
Sprecher Christoph Heinrich
1. Priester Allan Parkes
2. Priester Yosuke Kodama
1. Dame Martina Parkes
Papageno Martin Kronthaler
1. geharnischter Mann Eric Remmers
2. geharnischter Mann Daniel Wynarski
[…] Theaterurgestein Chris Alexander zeigt Mozarts Klassiker in einer faszinierend schlicht gehaltenen Inszenierung. Eine reduzierte „Zauberflöte“ – ganz zauberhaft. Dazu ein starkes Gesangsensemble, das bis in die Nebenrolle bestens besetzt ist und ein munter aufspielendes Orchester.
(Corinna Laubach, BILD)
Jochen Kupfer gab mit Charme und Mutterwitz einen prachtvollen Papageno, dazu mit markantem Bariton und unbändiger Spielfreude – das reinste Vergnügen. Die drei Damen waren mit Jung-Ae Noh, Karin Neubauer und Barbara Buffy homogen besetzt. Sara Hershkowitz schoss als Königin der Nacht ihre hohen Töne souverän wie Pfeile ab. […]
(Wolfgang Denker, Nordwest-Zeitung)
[…] Bezaubernd aber: die Musik. Schon gesanglich ist fast alles bestens. […] Dafür ist Benjamin Bruns ein toller Tamino und Jochen Kupfers zweiter Geburtsname muss Papageno lauten. Der wahre Held des Abends heißt aber Markus Poschner. […]
(taz)
[…] Doch nicht nur die szenische Umsetzung hatte ihre Meriten, es war vor allem das fast durchweg hohe bis herausragende musikalische Niveau, das begeistern konnte. […] Und auch die „Bildnis-Arie“ des Tamino wurde dank Benjamin Bruns zu einem sängerischen Ereignis. Sein Tenor besitzt Schmelz, Substanz im Ton, Sensibilität im Klang und eine natürliche Diktion. Mit dieser Leistung könnte Benjamin Bruns an jeder Staatsoper reüssieren. […] Große Klasse […] bewiesen sämtliche Sängerinnen. […]
(Markus Wilks, Kreiszeitung)
[…] Kaum je hat man das Eingangsterzett der drei Damen […] so präzis aus dem Rhythmus heraus entwickelt gesehen. […] Und bleibt Benjamin Bruns als ein Tamino von großem Format, stimmlich kraftvoll, mit schon heldischem Einschlag, dabei differenziert im Lyrischen – eine staatsopernreife Leistung. Chapeau vor der Entwicklung, die dieser junge Tenor in nur wenigen Jahren durchlaufen hat. Und: Die Bremer Philharmoniker sind […] topfit. […]
(Gerhard Asche, Weser Kurier)