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Theater Bremen
Die Fledermaus

Johann Strauß / Operette in drei Akten
 
Wiederaufnahme
Mittwoch, 29. Dezember 2010, 19.30 Uhr
Theater am Goetheplatz
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29. | 31. | 31. Dezember 2010
08. | 14. Januar 2011

 
Im Hause Eisensteins. Der Tenor und frühere Liebhaber Rosalindes, Alfred, gibt ein Liebesständchen für Rosalinde, Eisensteins Frau. Die Zofe Adele erhält eine
Einladung aufs Fest des Prinzen Orlofsky. Unter dem Absender ihrer Schwester Ida hat ihr Dr. Falke geschrieben. Wütend erscheint Eisenstein samt Rechtsanwalt Dr. Blind; denn er hat statt fünf nunmehr acht Tage Gefängnis wegen Beleidigung einer Amtsperson abzusitzen. Sein Abschied kommt dem kecken Liebhaber Alfred zupass, der prompt die Stelle des Hausherrn einnimmt. Mehr ist ihm und Rosalinde nicht vergönnt, weil Gefängnisdirektor Frank auftritt, der Eisenstein persönlich in Gewahrsam bringen will. Um Rosalinde nicht bloßzustellen, lässt sich Alfred für Eisenstein halten und abführen.
Im Palais des Prinzen Orlofsky geht es übermütig zu, bei Glücksspiel und Wein, Flirt und Tanz. Dr. Falke verspricht dem Gastgeber eine Komödie. Einer nach dem andern tritt auf. Adele als Schauspielerin, Eisenstein als Marquis Renard, Frank als Chevalier Chagrin, Rosalinde als feurige ungarische Gräfin. Erste Runde der Racheaktion: Eisenstein spricht Adele als Zofe an und fällt als Mann von schlechten Sitten auf. Zweite Runde: er befreundet sich just mit Chagrin, dem Chef des Gefängnisses.
Dritte Runde: er macht sich an die eigene Frau heran. Die Ausgelassenheit steigert sich heftig. Es schlägt sechs. Eisenstein muss seinen Arrest, Frank seinen
Dienst antreten. Im Gefängnis tappt der angetrunkene
Schließer Frosch umher. Frank, nicht minder angeheitert, kehrt zurück. Adele tritt auf, welche die Protektion des vorgeblichen Chevalier Chagrin für eine Theaterausbildung sucht. Eisenstein kommt und hat Mühe, Chagrin mit dem Gefängnisdirektor und sich mit sich selbst zu identifizieren. Denn er muss hören, dass ein Herr Eisenstein schon gestern hierher gebracht worden ist. Rosalinde eilt herbei, um Alfred zu befreien und den Gatten zur Rechenschaft zu ziehen. Eisenstein rast vor Eifersucht. Die ganze Champagnergesellschaft
erscheint. Alles klärt sich: Der Champagner ist an allem schuld.
 
 
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