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Theater Bremen

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Endspurt für die Produktion „Der Menschenfeind“
 

 
Nach ihrer überraschenden, mutigen und sehr erfolgreichen Uraufführung „Angst verboten“ im MoKS in der letzten Spielzeit wagt sich die junge Regisseurin Alice Buddeberg nun an einen französischen Klassiker: „Der Menschenfeind“ von Molière. Die Produktion, die unseren Länderschwerpunkt „Frankreich“ bereichert, wird am 12. Dezember 2008 im Neuen Schauspielhaus Premiere haben.

Neben Alice Buddeberg sind, wie auch bei „Angst verboten“, die Bühnen- und Kostümbildnerin Sandra Rosenstiel und der Musiker Stefan Paul Goetsch dabei – ein gut eingespieltes Team, das eine ungewöhnliche und frische Sicht auf das fast 350 Jahre alte Stück verspricht.
Entstanden als Kulturbild des gesellschaftlichen Lebens und Treibens in Paris zur Zeit Ludwigs XIV., thematisiert „Der Menschenfeind“ die Unmöglichkeit grundsätzlicher und somit auch heutiger Gesellschaftskritik. Mit scharfem Verstand und auf hintergründig-tragikomische Weise rückt Molière den Lastern und Schwächen (nicht nur) seiner Zeit zu Leibe. Regisseurin Alice Buddeberg beleuchtet in ihrer Inszenierung das Spannungsfeld zwischen der Doppelmoral einer vordergründig politisch korrekten, angepassten Gesellschaft und des durch beharrliche Ehrlichkeit rückständig wirkenden Einzelkämpfers.

In der Rolle des Menschenfeindes Alceste wird Ensemblemitglied Daniel Fries auf der Bühne zu sehen sein – in der letzten Spielzeit überzeugte er unter anderem als Heinrich in der Uraufführung „Künstler“ von Tankred Dorst und in Shakespeares „Titus Andronicus“ als Aaron. Des Weiteren erleben Sie Franziska Schubert als Célimène, Eva Gosciejewicz als Arsinoé und Varia Linnéa Sjöström als Éliante sowie Sven Fricke als Philinte, Guido Gallmann als Oronte, Johannes Flachmeyer als Clitandre und Tobias Beyer als Acaste.
 
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